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2000 11 26 so 23:55 hs Paris, Wien was ich sehe wenn ich die Augen schliesse
Den jungen Asiaten der neben dem Supermarkt in der Rue Mouffedart steht und mit einem chinesischen Suppenlöffel sehr rasch eine rote Flüssigkeit aus einer Konservendose löffelt. Den ärmlich Gekleideten der im Jardin de Montmartre auf einer Parkbank sitzend ein ganzes Brathuhn in beiden Händen hält und gierig in das von Bratsaft tropfende Huhn beisst. Die blonde Dame am Nebentisch des Bistros am Marche au Puces die mit graziöser Bewegung in jeder Hand eine schwarze Muschel haltend, eine Muschel als Zange benutzt um aus der anderen das zartweisse Muschelfleisch herauszuholen.
2000 11 27 mo 10:07 pt In dunkler Luft
Eddi Edgar" Honeyschläger kommt mit designergestaltetem und hochversichertem Sackleinen ums Bein gewunden, am Fuße Maßgeschneidertes, im Börsel drei Kilo (in Erinnerung an unsere Abende während der Diagonale 2000 in Graz [Martin Arnold: Jetz woa i dreimoi mi´m Tscherkassky essen, jetz bin i pleite, jetz foah i wieda haam."]) und um eine gute halbe Stunde zu spät. Bei beiden Telefonaten die Lage Buchinger´s in Riedenthal betreffend hatte er jenes spezifische Desinteresse spüren lassen (Das find´ ich schon!"), welches präzise und unvermeidlich nach Kollnbrunn führt. Nach eigener Aussage hatte er nicht mal Wolkersdorf als Wolkersdorf erkannt: Ich hab´ dieses Wolkersdorf nie gefunden!" Erstaunlich, daß er überhaupt erschienen ist. Erschienen ist uns auch der Buchinger´s persönlich, jedoch der Ungar fehlte. Der Wein wurde anständig präsentiert und serviert, bloß die Rollrandgläser hab ich ihnen wieder zurückgeschickt, zumal im Hintergrund aufreizend Fast-Riedels trapiert sich fanden. Usw., usf. Es ist ja auch viel preiswerter bei Buchinger´s, als Eddi das fürchtete. Dann waren wir in Enzersfeld und dort hat Eddi dann das vierte der Vier letzten Lieder vom Richie Strauss als perfekten Soundtrack für seinen geplanten Film erkannt. Ihm persönlich ist die Schwarzkopf am liebsten, aber er hat sie in einer anderen (jüngeren) Einspielung zuhause, als as sie mir zur Verfügung gestellt hat [Ausverkaufsware?"]. Jetzt wird die Schwarzkopf singen Rings sich die Täler neigen,/es dunkelt schon die Luft,/zwei Lerchen nur noch steigen/nachträumend in den Duft", während in Los Angeles um vier Uhr früh hunderttausend water sprinkler in den Vorgärten angehen, und die Kolibris zu ihrem täglichen Palmenflug durchstarten.
2000 11 27 mo 13:42 pt And now
Soeben rief CP an: I bin´s, dei´ Kulturredakteur!". Es ging um das morgige TV-Tagebuch" im (gedruckten) Standard", und immer wenn CP vor einer TV-Tagebuch-Rubrik anruft, plant er Übles. Jedenfalls, beruhigt CP sogleich, werde diese seine brandneue Vermarktungsstrategie meinen endgültigen Durchbruch bedeuten. Ferngläserüberfrachtete Reisebusse vorm Haus und so. Zugleich enthüllt er seine Inspirationsquelle, nämlich Details vom tb-bekannten jüngsten Griechenlandaufenthalt der werten tbks gg, ak, wk: gemeinsam entworfene Szenarien eines vor gds gnadenloser Kritik an meiner BigBrother-Leidenschaft in die niederösterreichische Einschicht Geflüchteten, der überm Kühlschrank ein BB-Poster hängen hat, auf dem gd sich abgebildet findet, welches mit Dart-Pfeilen zwar beworfen, jedoch NICHT GETROFFEN wird. Und so fort. Man wird sehen.(Den Strauss-Rico nähme man mir ebenfalls nicht ab. Abba höre ich, wie sie selber auch.) Back to reality: Alexander Horwath, frisch zurück von einer ausgedehnten USA-Tour, ruft an. Überall, von New York bis Minneapolis (Minnesota?) [man nehme, was weiter weg ist von NY], Hardcore-Outer-Space-Fans, die sehnsüchtig auf den neuen Film warten. Genau das, was mich freut und verängstigt. Die Eingangssequenz befindet sich seit gestern approved auf Papier. In der Dunkelkammer läßt sich aktuell eine mittlere Raumtemperatur von 23 Grad Celsius nachweisen, die Chemie ist angesetzt, sämtliche Nahrungsmitteleinkäufe sind erledigt, bloß das tb ermöglicht noch letzte Verzögerungstechniken. Jedoch, and now: Es geht los.
Hochschaubahnmagengefühle, wenn's Wagerl knatternd raufgezogen wird.
2000 11 27 mo 20:10 gl morgens am Boden
Michi Palm hat nun auch den Überblick über unsere Ausstellung. Die erste Fuhre verläßt um 16 Uhr 30 das Haus. Die zweite folgt jetzt. Bruder ruft an, er ist wiedervereint und will nun den Siliconersatzplan starten. Das Puzzle ist fast fertig, heute kniee ich in Ehrfurcht vor dem in allen Farben schillernden Morgenhimmel nieder und füge noch ein Paar Himmelsteile ein. Im Radio sprechen sie von Nebel und Niesel während ich den schönsten Sonnenaufgang bewundere. Der Baumax erstickt dafür in Weihnachtsdekoration. Ich kaufe ein Lot. Während Pippi Langstrumpf ihrem Vater das Leben rettet, schlaffe ich in seltsame Träume ab. Mensch bin ich müde, dieses Aufstehen macht mich fertig. Der Wechsel zwischen nächtlichen Gesellschaftsereignissen und den völlig absurden, für mich völlig unpassenden Morgenstunden ist täglich wie eine Verwandlung von Prinzessin in Aschenputtel. Auch optisch. Während ich abends in ausgesuchter Kleidung und Schuhwerk fröhliche Bewegungen mache, schleiche ich morgens mit zerfetztem t-shirt, irre blickenden Augen und grünen oder orangen Schlapfen durchs Haus. Die Haare zu Berge, die die Kehle dehydriert, die Stimme rauh und schwach. Im besten Fall bin ich zu einer hysterischen Heiterkeit fähig, die aber sofort erstirbt, sobald ich die Kinder in ihren Anstalten untergebracht habe. Dann beklage ich mein Schicksal, dass ich nun auch nicht mehr einschlafen kann, beziehungsweise irgendeiner Art von Tagwerk nachgehen muss. Baumaxbesuch ist da noch ganz gut. Werkzeuge und Handwerkszeug können inspirierend sein, das Publikum ist zumindest sehenswert.
Die Farben des Morgens
2000 11 27 mo 21:00 fk bse schrankwand
Gestern hatte Max vier mächtige Stinkeportionen in der Windel. Wir haben es natürlich sofort mit der vorher gegessenen BSE-Rindersuppe in Verbindung gebracht, obwohl es sich bei dem Rindviech angeblich um ein biologisches Jungrind" vom Merkur handelte. Bei den kolportierten Meldungen vergeht einem auch wirklich alles. Endlich gibt´s jetzt Leute, denen man auch zuhört, wenn sie dass sagen, was sie schon vor Jahren behaupteten. Nämlich, dass die Verfütterung von Tiermehl einfach die billigste Tierkadaverentsorgung ist (angeblich befinden sich im Pulver auch leckere, lebensnotwendige Spurenelemente,...).
Beim projekt Schrankwand für gh, fk und Max zeichnet sich nach Monaten des Siechtums ein Silberstreif am Fertigstellungshorizont ab. Der erste Fertigstellungstermin (Frau Architekt: zu Ostern hams es sicher!" Ostern 2000...?) wurde geringfügig überschritten. Nach Wechsel des Schlossers und der Ausführungsvarianten (zuerst farbemailliertes Glas auf Holz geklebt, dann Nirosta-Wellblech, dann farbemailliertes Glas punktgehalten, derzeit alucobond-natureloxierte Aluverbundpanele, genietet), scheint diese halbwegs finanziell realistisch. wahrscheinlich werden wir in den nächsten Tagen hören zu Weihnachten hams es sicher!" Weihnachten 2000...?
20001127 mo 21:00 gh unverbindliche Planeinsicht
Heute Nachmittag, der erste von zwei für diese Woche angekündigten, Bauherrenbesuchen. Ob daraus wirklich Bauherren werden, steht noch in den Sternen.
Die heutigen Besucher sind in Besitz von:
einem größeren Hanggrundstück, nach Südwesten orientiert, mit altem Obstbaumbestand, und einem alten Schwimmbecken.
einem genehmigten Einreichplan für ein kleines Einfamilienhaus, gefertigt von einem Baumeister
einer kompletten 50-ziger Planung, in Bleistift auf kariertem Papier, gefertigt vom Bauherren.
Sie fragen uns nervös, ob wir die Baudurchführung von diesem Objekt machen. Ich erkläre unsere Arbeitsweise, was eifriges Kopfnicken bei unseren Besuchern erzeugt. Ich erkläre, wie es sich mit dem Spaß an der Arbeit verhält und daß der Weg zu einem zufriedenstellenden Endprodukt ein gemeinsamer ist, wieder eifriges Kopfnicken. fk schlägt in der Gebührenordnung nach, nennt den Preis für den gemeinsamen Weg. Unsere Besucher bedanken sich für unsere offenen Worte, sie werden darüber nachdenken.
Am Donnerstag kommen die Nächsten.
2000 11 27 mo 21:55 gg in der Zielgeraden
Der November ist bereits in der Zielgeraden, und somit auch unser öffentlicher Auftritt. Dies scheinen einige Menschen, darunter auch tbk, zum Anlass für die verschiedensten Formen von Rufmorden, Intrigen und bös(z?)esten Spielchen zu nehmen. Was man da nicht so alles hört! Die Telefone laufen heiß! Keiner Nachricht kann mehr getraut werden! Die vermeintlich besten Freunde fallen einem in den Rücken! Die Realität verliert den letzten sicher geglaubten Boden!
Es scheint, im Endspurt fallen aber auch alle Blockaden, und jede/r lässt die Schmierferkel raus: Von hs erfährt ein mir befreundeter tbk (angeblich über den Umweg via gd), dass pt ein lebensgrosses Poster von C.P. in der Dunkelkammer hängen hat und dieses dort in jeder freien Minute mit Darts bewirft. Dem widerspricht aber C.P. vehement, indem er meint, da wären einige Personen durcheinandergekommen: in Wirklichkeit würde gd die Darts auf ein pt-Poster schießen, und hs hätte überhaupt nichts mit der Sache zu tun. Darüber hinaus wäre pb von C.B. derart beleidigt worden, dass er sich fortan nur noch fb nennen möchte, zumal dies vielleicht auch den Umstand verschleiern helfen könnte, dass nur eine einzige (soeben erwähnte) Person die folgende brennende Frage beantworten könnte: wer denn nun wirklich in wk's Wohnung eingebrochen und dort wk's Winterfliege erschlagen haben soll er hat beim letzten Strandbesuch vergeblich nach ihr Ausschau gehalten)? Ja, und von as schweigen wir lieber sowieso! Denn der steht ja in telefonischem Dauerkontakt mit pt und gibt ihm ausländische Instruktionen, wo jetzt weiter geschürt werden sollte. Ich sage nur: Der hat diverseste Feuerchen am Köcheln!
Jedenfalls: Unser tb-Schlitten rast dem Ende entgegen, und jede/r legt sich noch einmal so richtig ins Zeug. Angefangen hat eigentlich ak gestern: So eine Eintragung ist ja die reinste Kriegserklärung! Aber Iiiiis eleven!" hat C.P. wirklich ges(ungen? nein)agt, ehrlich, ganz oberösterreichisch! Da hätten uns nur noch die Burgenländer gefehlt! (Apropos: Wo steckt jh? Mit wem steckt der unter 1 Decke?) Aber die haben andere Sorgen: F-Menschen trauern zum Beispiel um ein abgesprungenes Mitglied. Das wirft nämlich Herrn Rauter was vor und hält's nicht mehr aus in der Partei des kleinen Mannes: Rauter soll in seiner Zeit als Landesrat ein Auto mit der Aufschrift Kein Dienstwagen" gefahren sein, sagte das F-Mitglied. Die Rechnungen dafür habe er aber der Partei vorgelegt und damit die Öffentlichkeit getäuscht. Rauter bestätigt übrigens, dass die Freiheitliche Partei Österreichs die Aufschrift Kein Dienstwagen" bezahlt hat. Naja, die Burgenländer sind ja auch schon in der Zielgeraden.
Was uns schnurstracks zur Moral bringt denn die heißt: Nur nicht nerFös werden!
2000 11 27 mo 22:23 as Hard Days in Good Old Germany
Ein Wochenende voll deutscher Realität: kaum sind die Zeitungen mit dieser unfaßbare Geschichte in Sachsen, bei der ein kleiner andersfarbiger Junge in einem Schwimmbad vor Zeugen ertränkt wurde, ohne daß im dabei ein einziger zu Hilfe gekommen wäre, und daraufhin von der Polizei nichts, aber auch gar nichts ermittelt wurde, obwohl es schon die Spatzen von den Dächern pfiffen, daß es sich vermutlich um eine rechtsradikale Aktion gehandelt habe, kaum also sind die Zeitungen trocken, veranstaltet die NPD in Berlin einen Aufmarsch mit 9000 rechtsradikalen Mitgliedern, die von 4000 Polizisten begleitet und geschützt werden. Und zwar vor 2000 Gegendemonstranten (die man wiedereinmal so salopp als gewaltbereite Linke" bezeichnet). Gegen die 2000 werden Wasserwerfer eingesetzt. Frau Angela Merkel von der CDU meldet sich am gleichen Tag zur prime time im TV zu Wort, und zwar wirft sie in die Dabatte um diese unselige Deutsche Leitkultur noch Deutsche Identität" und Heimat" ein, und das wie immer mehr minder zusammenhanglos, und blinzelt dabei treudoof mit den Teetassenäuglein. Hiebei handelt es sich aber, und das hat die Bande Merz-Stoiber-Merkel-Koch hinlänglich bewiesen, nicht um politische Ungeschicktheit, nein, das hat Methode, das ist pure Strategie. Hier wird für einen Rechtsruck geprobt, und zwar in der womöglich nicht falschen Annahme, daß es dazu eine tragfähige Basis beim Stimmvolk" gibt. Dabei dürfte es die CDU bei korrekter Anwendung geltender Gesetze wenigstens in ihrer heutigen Form überhaupt nicht geben. Und die NPD aus anderen Gründen schon überhaupt nicht. Gleichzeitig muß man sich fragen, was eigentlich Herr Schröder und oder überhaupt die ganze SPD macht. Und die Grünen, gibt's die noch? Irgendetwas Sinnvolles ist nicht auszumachen.
Erich ist zu Besuch. Leider haben wir alle wenig Zeit, trotzdem viel Spaß.
2000 11 27 mo 22:54 ak ÖIQ
Wie hoch ist der IQ jenes Porschefahrers, der heute morgen im Stau quer über dem Radweg stand und mir so den Weg versperrt hat? Wenn er davor stehen geblieben wäre, wäre er um nichts langsamer gewesen. Wie hoch ist der IQ der Dame, die knapp vor mir über den Radweg huschte, während ihr Mini-Hund an der langen, ausziehbaren Leine aber vor dem Radweg stehen blieb und die Leine sich somit quer über den Radweg spannte? Anstatt zurückzugehen fing sie fürchterlich mit dem Hund zu schimpfen an. (!) Wie hoch ist der IQ der Dame im Golf hinter mir, die mich vor einer Stopptafel befindlich, vor der auch sie eigentlich hätte stehen bleiben müssen anhupte, da ich mit dem Fahrrad zu weit in der Fahrbahnmitte stand? Wie hoch ist der IQ des grauhaarigen Mannes, der sich im letzten Moment in die U-Bahn zwängte und meinte: Mochts Plotz do ihr Tschuschn, I bin a echta Ästareicha"?
... und der jenes Wieners, der vom Grauhaarigen angerempelt wurde und ihn bei der nächsten Haltestelle aufforderte, mit ihm auszusteigen, um ihm die Fresse zu polieren, weil er sich nicht als Ausländer beschimpfen lasse? Wie hoch ist der IQ der Blonden in meinem Haus, die mir jedesmal erneut erzählt, dass der (wirklich) große Müllhaufen im Hof nur vom Neger" im Haus stammt, zuvor aber meint, sie sei ja wirklich nicht ausländerfeindlich....?
2000 11 27 mo 23:23 wk Fizzi was here
Heute Kinderdienst : Mit dem Jungschlagzeuger & Junggitarristen Felix Hautzinger beim Quell essen. Angesichts Zeit im Bild sagt er :
Im Fernsehen is nix für Kinder
und nix für Erwachsene
nur für Betrunkene.
2000 11 27 mo 23:30 td Keine Ahnung
Keine Ahnung, was da gestern nicht geklappt hat. Mit dem launigen Text, daß des vorgestrigen, ungewollten tb-td-Rätsels Lösung nun in Bildform doch noch eintrifft, war gar nix. MS-Office und Outlook und das alles, selbst nur zwischendurch sind, charmant formuliert, Liebestöter.
Dafür der heutige Nachmittag unter der Rubrik Glücksgefühle", zumindest was das Licht am Shcwarzenbergplatz etwa um halb vier betrifft. Wie mit Brille.
Und dann dieses eigenartige Nahverhältnis zu Webern... Op. 9/V und op.10/IV. Seltsame Ambivalenz: Webern, als Ausdifferenzierer der degenerierten Romantik einerseits, und Ahnvater des der Stunde Null entsprungenen seriellen Purismus'. Was nun? Oder doch beides? Jedenfalls ein Meister der Verschleierung geschaffener Kunstruktionen und Strukturen. Er wär' wohl nur ein Hauer" hätt' er nicht diese Verschleierung so entwickelt. Alles ist Ahnung in der Zeit. Danach ist Wien nur noch Bedeutungslosigkeit. Vielleicht ändert sich das ja wieder mal. (Interessant daß gerade K&D durch ihre internationale Aufmerksamkeitserregung auch das Licht der musikalischen Welt ein wenig auf die Donaumetropole gelenkt hat und die Fama die der Stadt etwas umflort angedichtet wird zu einem Teil dem mediatisierten Hype zu verdanken ist, ohne den sich eigentlich überhaupt nichts tut.) Wien ist ein einer Umfrage unter 140 CEOs nur an Stelle 20 mit Budapest, London, Paris, Amsterdam, da weht das Parühm.
2000 11 27 mo 23:55 gd Der lachende Tod
Ein Vorläufer der BSE Seuche ist in Neuguinea seit den 40er Jahren bekannt. Der lachende Tod heißt die Krankheit dort in der Eingeborenensprache. Hervorgerufen durch den rituellen Verzehr der Gehirne der verstorbenen Angehörigen, lachten sich die Menschen zu Tode.
Liebling ich war beim Kürschner" lese ich auf einem anti-Pelz Plakat von Manfred Deix, in der U-Bahnstation Kettenbrückengasse. Spassguerilla nennt sich eine Aktivistengruppe, die Hermann Nitsch aus Protest gegen seine Stieropfer mit Farbe überschüttete. Warum frage ich mich, gibt es eigentlich keine Aktion dagegen, daß Kühe sich noch immer selber fressen müssen?
Kalte Sonne.
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