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2000 11 07 di 11:50 pt Vormittag Shockwave Robinson
Heute, so far: ein Besuch auf der Gemeinde, was da neu vermessen werden soll (Vermessungsamtsladung); Krautwickel beim Fleischhauer Scheiterer erworben; Der Standard" und ähnliches im Kaufhaus Wittmann (A&O"); Telefonate mit Synchro", Gabi, gd. Schon zeichnet sich ein Ende des Vormittages ab.
Gestern abend auch hier am Enzersfelder PowerMac das Programm Shockwave installiert, um die tb-homepage besuchen zu dürfen. Erst erzählt mir ein Dialogfenster: It appears that your operating system is not supported by shockwave.com", etc., das ginge erst ab Mac OS 8.1 sozusagen, aber nachdem ich festgestellt hatte, daß das ohnehin hier montiert ist, habe ich es erneut, diesmal erfolgreich, probiert. Das hat einige Minuten gedauert. Nach einem Neustart und erneutem Durchtasten zur homepage via online-tb wird mir erzählt, daß ich ein veraltetes Shockwave habe und ob ich upgraden will. O.k.; diesmal dauert es so lange wie vergangene Woche in Wien, nämlich ca. ein halbe Stunde, welche ich zum Abwasch nutze. Dann der obligate Absturz, noch ein Neustart, nochmals zur homepage, und endlich: Ich darf rein! (Und mir cs anschauen [danke, td, für den Hinweis], was aber auch einige Minuten dauert, weil die Bilderchen so rasch fliegen, und cs ziemlich weit hinten gestaffelt ist; Moorhuhnschießen für Arme, sozusagen)
Ad Albert: Hatte mir eh gedacht, daß ein gg keine falschen Berechnungen rausläßt, noch dazu solch grundsätzlicher Natur. Was uns flugs zum Reality-TV bringt. Wenngleich Experiment Robinson" nicht wirklich zu dieser Spezies zählt. En general zählt Experiment Robinson" zur Gattung Vollschas", und mittlerweile sind abgesehen von jener Fundamentalkritik, die ich am Beginn der Serie im tb formuliert hatte auch etliche Detailstrukturen dieses Vollschases sichtbar geworden.
Seit der Verschmelzung des deutschen (dzt. fünf Personen) und des österreichischen Teams (bislang drei verbliebene Personen) muß der sogenannte Inselrat" (= nun alle Teilnehmer) wöchentlich aus dem Gesamtfundus (und nicht wie bisher aus dem jeweils unterlegenen Länderteam) eine Person abwählen; immun ist der jeweilige Sieger, bzw. Siegerin des Wochenspieles (in der Regel eine vertrottelte Turnübung). Wurden in der Phase der Ländertrennung (sinnvollerweise) die jeweils Ungeschicktesten rausgewählt, so werden nun die Geschicktesten des jeweils anderen Landes eliminiert. Da die Deutschen mit einem 5:4-Überhang in die Verschmelzungsphase eintraten, war ENTSCHIEDEN, daß ein deutscher Staatsbürger Robinson 2000" werden würde. Nach Otis (Ö; Leutnant der Reserve) wurde gestern der sympatischste und robinsonmäßig zweifelsohne weitaus talentierteste des gesamten Teilnehmerfeldes, nämlich der Lastkraftwagenfahrer Franz (Ö, 33) heimgeschickt. Und weil es so lustig ist, hat eine der beiden verbliebenen Österreicherinnen (nämlich die zierliche Ulli) den Franz gleich mithinausgeworfen. Insgesamt wird es innerhalb des verbliebenen, demnächst rein deutschen Rests nun darum gehen, daß sich die Schwächeren gegen den jeweils Zweitgeschicktesten der Woche verbünden, um sich eine Restchance auf den Gesamtsieg zu wahren. Taktisch wählen", wird das seit der Teamvereinigung genannt. Dieser Art könnte ein Rollstuhlfahrer zum Robinson 2000" gekürt werden. Was auch wieder Charme hätte. Gäbe es da einen charmanten Rollstuhlfahrer auf der Insel.
2000 11 07 di 15:30 gg Neues aus der F-orschung /2
Es versteht sich natürlich von selbst, dass neueste F-orschungsergebnisse stets mit F-ohr+sicht zu genießen sind. Keine Frage: die virtuellen Bindeglieder zwischen Mensch- und Tierwelt sind als sehr unsicher" einzustufen (Bild: Tafel XVI aus W. Marinelli, Die Abstammung des Menschen", Wien 1948)! Dennoch finden wir heute unter den postings im Standard eine geradezu überwältigende Liste von Mensch-Tier-Assoziationen. So ist zum Beispiel öfter von gewissen Äff", synonym auch mit lauter Brüllaffen", die Rede. Oder: Wer ist der Hahn und wer der Esel? ... und machte sich der Esel lustig über den Hahn, weil der so der Esel so einen großen Kopf hat." Weiters: Im Spiel 'Welches Tier bin ich' lt. Tante Jolesch hätte Friedell möglicherweise nicht 'Soyka' sondern 'Westenthaler' gesagt, wenn er heute lebte." Oder gar: Wenn Stadler der Dobermann Haiders war, dann ist Westenthaler sein Zwergpinscher." Nun denn, mag einer einwenden, das findet sich ja alles nur online. Aber wer weiß schon, wie's wirklich aussieht, draußen in der Welt? Im Burgenland, zum Beispiel, da ist eine Rangordnungs-Wahl in Vorbereitung, und Menschen versammeln sich in Massen, um den potenziellen Alphas zuzuprosten (O-Ton im Mittagsjournal: Wamma laung genug feiert, wird a jeder blau!"). Jedoch, sieh an, auch hier geht's ums Tier. Laut burgenländischem F-Parteisekretär liegt ein Wahlwerbegeschenk ganz eindeutig an der Spitze der Beliebtheitsskala (O-Ton): Ein blauer Elefant mit hoooch-gehoobenem Rüssel!"
Apropos draußen in der Welt": Noch weiter draußen läuft derzeit gleichfalls eine Rangordnungs-Wahl ab dort wollen sie gar, in kostspieligsten Ritualen, ein Welt-Alpha küren! Jedoch, auch hier: sehr unsicher, der Vergleich mit Tieren...
2000 11 07 di 00:55 td warm obsolete Kritik als Thema
ad subject: Verantwortungsbewußtsein in der Zivilgesellschaft im Großen, fein. Der vorauseilende Gehorsam unseres guten gg als unaufgeforderter Kollektiv-Fürschreiber im Kleinen (Kammerton 438 Hz) könnte thematisch Neuland etablieren: der Datenmüll vom 4.11. im gesprengten" Digest war zwar ein öffentlichkeitsvorgeschaltetes Technikgebrechen, dennoch Teil meines Tagesablaufs. Über letzteren und darüber im Allgemeinen unter anderem Kürzel zu urteilen geht in Richtung Knastschreibenkiste. (Nicht zu verwechseln mit der Kiste Berichterstattung-über-das-Knastfernsehen). (Siehe dazu auch: 2000 10 31 di 22:30 td sehr warm, im Innern) Die notierte Realität (Tagesgeschehen") zieht gewissermaßen Schleifen der Verifizierbarkeit. Wenn zwei beinandersitzen, dann kann der eine das dem andern bestätigen. Beide klopfen sich auf die Schulter (die Schulterschluß"), weil sie sich gegenseitig die gleiche Wirklichkeit bestätigen können. (Wiedererkennen = gut") . Was aber bei der geographischen Getrenntheit der beiden dann der eine dem andern eben glauben muß, ist ein spannendes Feld aus Fiktion, Subjekterfahrung und Berichterstattung. Die virtuelle Schulterschluß der tb-lichen Berührungspunkte befindet sich in dieser Schnittmenge, ist also ein sich-gegenseitig-auf-die-Schulter-Klopfen unter Vorbehalt des Glaubens. (Glauben = Nicht wissen)
Der fiktionale Text ist dort am stärksten, wo ein winziger Beweis" eines möglichen Wahrheitsgehalts lokalisiert wird. (The thrill of reality.") Auch der kann unter Umständen Fiktion sein. (Vanitas") think-think!
2000 11 07 di 17:00 td klar, warm Fritz
Somenody else for president!" (Fundstück von heute morgen in der Westbahnstrasse, leucht feucht, am Gehsteig.)
2000 11 07 di 17:14 pt Gummi Büchsen Paradeiser
Mußte eine Nacht früher als geplant das Enzersfelder Tipi verlassen und ins Wollzeiler Wigwam zurückkehren, da sich gezeigt hatte, daß die Ermittlung der Werte einer Vollblutuntersuchung zwei Wochen (!) dauert. Also werde ich morgen früh ins Labor fahren, damit ich den Termin mit dem Wunderdoktor, den Gabi da aufgetan hat, halten kann. Anyway: Bald gibt´s wieder WER-HER-TE! Zudem sind morgen die Steuerunterlagen für den 99er-Jahresabschluß aufzuarbeiten. Eigentlich würde ich ja gerne sagen: Heute wird´s eine kurze Nacht, viel ORF 1, viel Hugo-Portisch-Armewacheln, aber ohne acht Stunden Schlaf so eine Tätigkeit: Vergiß es. Und ich bin der Steuerkanzlei im Wort: bis morgen 17:00 Uhr. Es wird dicht werden. Und ein schlimmes Erwachen gibt´s sowieso (vgl.: Bush").
Am Weg nachhause bei König&Ebhardt noch ein A4-Arbeitsbuch für den neuen Film gekauft: das Cover ist mit knallrotem Gummi überzogen. König&Ewald ist ja nicht mein Geschäft, aber dieses Buch ist schön. Und dann habe ich mir noch als Unterlage für die Scheiter´schen Krautwickel beim Meinl Büchsenparadeiser geholt. Schönes Wort: Büchsenparadeiser". Ebenfalls hintergründig erotisch. Läßt sich auch schön aussprechen.
Büchsenparadeiser". Und bei der Aida eine Pyramidenschnitte und ein Stück Caprese geholt, zwecks Säurebildung im Körper, zum Kaffee, jetzt gleich.
2000 11 07 di 17:07 wk In dieser Minute...
![]() Gronius & Rauschenbach fertiggemacht !
2000 11 07 di 18:18 wk Ein stinknormaler Dienstag
Spät in die Arbeitswelt eingelaufen (weil spät aus derselben zurückgezogen S war erst einige Stunden her...) sitzen da schon Katharina Klement & Andreas Platzer & wollen Nachbarn werden wahrscheinlich. & : aus »concért trouvé« wird eine CD. So bald wie möglich. Gleich zwei Sensationen vor dem ersten Kaffee ! Etwas später ruft Epple an & berichtet von einer Unterredung mit Hautzinger mit weitreichenden Folgen. Ein zittriges Libro-Logo taucht in der mailbox auf. Noch etwas später, also schon fast ganz spät, wird Gronius & Rauschenbach fertiggemacht. & abschließend mit Platzers Hilfe Schnee der erste Schnee ! fotografiert. fb steht by the way nicht doppeltdoppelt in meiner mailing-list. 1 Rätsel ! Jetzt wieder ins Konzert.
2000 11 07 di 19:24 gg zwischen Venus und Jupiter
Heute war ich erstmals seit Längerem wieder an der frischen Luft: hin zum Lungenarzt und wieder zurück. Der abendliche Spaziergang stimmte mich leicht euphorisch. Die Venus, derzeit Abendstern, leuchtete am blau-klaren Himmel im Westen, knapp über den Dächern. In einer noch wenig beleuchteten Gasse, in der ich das pulmologische Institut suchte, begab sich nun Folgendes: Ich stand bei einer Hauseinfahrt und las gerade die Namensschilder (ohne aber das Institut zu finden), da näherte sich eine bildhübsche junge Frau mit ihrem Hund, die ich, ohnehin schon etwas irritiert, nach dem Institut fragte. Sie blickte mich lächelnd an, alles ganz erotisch und so, und meinte, ich könnte es beim nächsten Haus versuchen. Am Rückweg (denn auch dieses Haus war das falsche) kreuzten sich nochmals unsere Wege, und sie lächelte wieder ganz charmant. Eine halbe Minute später begab sich aber Folgendes: Ich stand bei einer Hauseinfahrt und las gerade die Namensschilder (ohne aber das Institut zu finden), da kam eine bildhübsche junge Frau aus dem Haus, lächelte mich an (alles ganz erotisch und so) und fragte mich, ob sie mir helfen könne. Ja, sagte ich, und so weiter. Aber hier war's auch nicht, leider", und sie lächelte wieder ganz charmant.
Dann fand ich heraus, warum: ich hatte mich in der Gasse geirrt. In der Parallelgasse fand ich das Institut sofort. Der Arzt, ganz Gott Jupiter mit Weiß, beruhigte mich nach dem Blick auf die Echtzeit-Röntgenbilder. Die Aufnahmen zeigen eindeutig Verbesserung an. Warum ich mich dann noch nicht besser fühlte? Zwei Möglichkeiten: a) es dauert einfach noch ein paar Tage, oder b) die Bronchien reagieren gegen irgendetwas allergisch dies könne man aber erst in etwa zwei Wochen testen, da die Lunge derzeit noch zu irritiert ist. Ergo: entweder klingt's jetzt ab, oder wir sehen uns in 14 Tagen wieder.
Am Weg zurück war der Himmel bereits nachtschwarz, doch aufgehellt durch das Sonnenlicht, das der Mond zu uns herüberschickt. Mir fiel ein, dass für die geplanten Orechiette alla pugliese (i.e. con Broccoli) zu Hause noch etwas fehlte: eine rote Peperoncino-Schote. Leider war es schon sehr spät, doch am Rochusmarkt war das Licht bei meinem Gemüseverkäufer noch an; eine Reihe von leeren Kisten stand auch noch auf der Gasse herum. Eine einzige Kiste war noch voll die Peperoncinikiste! Der nette Verkäufer suchte und fand das letzte Exemplar in Rot und hat's mir geschenkt. Danke!
Am Weg nach Hause erblickte ich den nach der Venus zweithellsten Planeten am Himmel: im Osten ging Jupiter gerade über den Dächern auf. Vielleicht sollte man öfter was auf der Lunge haben, dachte ich.
All dies begab sich irgendwo im Raum zwischen Venus und Jupiter.
2000 11 07 di 18:50 cs Glück, Fortsetzung
Das einzig wahre Glück liegt in der Wiederholung.
In der monotonen Wiederkehr des Immergleichen.
Das Glück ist also eine Sucht.
Eine Sucht, die genauso auf einen chemischen Stoff zielen kann wie auf einen Menschen", zitiert nach Michel Houellebecq, der einen Traum vom ewigen Leben träumt, da man in der Wirklichkeit alt wird und der Körper, ganz einfach das Problem schlechthin, doch irgendwann zu Staub verfällt und wir wissen nicht einmal, warum. Für die verbliebene Lebenszeit hat er einen Traum: Als Unsterblicher habe ich vier Beine. Damit stehe ich fest auf der Erde. Und selbst wenn ich zu viel trinke, habe ich keine Angst, umzufallen." Praktisch, und manchen tbk zur Nachahmung empfohlen.
Begrenzt, aber immerhin fast 3 Stunden lang, dauerte mein kleines Glück (im Vergleich zur Unsterblichkeit!) gestern Abend; das von dem mir bisher unbekannten belgischen Komponisten Boesmans (geb. 1936) zur Oper gemachte Shakespearsche Wintermärchen in der Inszenierung von Luc Bondy (für die Brüssler Oper letztes Jahr, hab ich unlängst schon erwähnt); nicht nur weil der Burgenländer Erich Wonder und der Wiener Heinz Zednik stark zum grossen Erfolg beitrugen, sondern weil das eine wundervoll gelungene Sache war. Die Musik, beeinflusst sicher von Berg und Monteverdi, Debussy, und, wie der Libération-Kritiker meint, auch von Radiohead, einfach fantastisch; im Mittelakt, im Gegensatz zu vorher und nachher, wo es eher klassisch zuging, ganz wild, modern und rockig; da spielten dann plötzlich die herrlichen Jazz-Rocker Aka Moon auf der Bühne live und der Rocksänger Chris Dane, der eine kleine Rolle, Florizel, verkörperte, legte eine fetzige Nummer hin. Dazu die wilde episch-heroische Geschichte von Eifersucht, Paranoia und Tyrannei, Tod, Elfen, Feen und irgendwie doch happy end. Ganz glücklich hinausgegangen in die regnerische Pariser Nacht.
Vorsätzlich heute Früh nicht standard und orf online, Pause vom österreichischen Sumpf; doch, diesmal weniger Glück, Cafépause mit Libération, ganzseitig Seite 10, AUTRICHE; DEBANDADE DE L'EXTREME DROITE, darunter ein Foto, J. H. im dunklen Wald, einsam, Hände verschränkt, nicht das geringste Grinsen, blickt düster in die Ferne. Kein Glück, scheint so.
2000 11 07 di 19:45 gd Stammtisch
Ab zum Stammtisch sonst schimpft der Obmann.
Heute will er eine Rede halten. Zum Essen gibts Martinigansln.
Mittagssonne.
2000 11 07 di 20:01 gl Erziehung
In der Früh brülle ich Tim so an, dass ich den ganzen Tag ein schlechtes Gewissen habe. Rote Hose, rotes T-Shirt, rote Strumpfhose, rotes Zorngesicht. Er will sich einfach nicht anziehen lassen. Im Auto dann erkläre ich ihm, dass wenn ich nicht arbeite, er nix zum Essen kriegt, vor allem keine Süssigkeiten. Er behauptet zu verstehen und lächelt. So schnell sind Kinder versöhnt, wenn man sie ernst nimmt.
2000 11 07 di 22:00 ga der pate 3
![]() Diesmal = der Bericht doppelt schwer: ich weiß weder, wie ich dort hingekommen bin noch wo es gewesen sein könnte, als er wie aus dem Nichts nein, nicht auftauchte, sondern einfach dort stand, als hätte er schon eine ganze Weile nichts anderes getan. Doch der Platz war den Augenblick vorher noch leer...
2000 11 07 di 22:50 ak Juhuuuu!
Super Sturm!
2000 11 07 di 22:51 gg iweanarrisch!
Danke, Sturm! Alle Achtung! Gruppensieg in der Champions League!
(Trotzdem der Wahnsinn schlechthin waren die letzten 3 (!) Minuten: kein einziger Ballkontakt von Galatasaray, die Grazer haben einfach den Ball hin- und hergeschoben, herumgegaberlt, wie beim Aufwärm-Training. So etwas hab' ich noch nie gesehen....)
2000 11 07 di 22:54 as Dingfest
gemacht wurde heute der aus der ehemaligen Zone stammende Kinderschänder und mehrfache Mörder, nachdem er tagelang die Polizei genarrt hatte. Irgendwie bin auch ich erleichtert, auch wegen der phonetischen Nähe zu meinem Nachnamen.
Dingfestgemacht habe ich mit der Niederschrift des letzten Satzes auch den Untersuchungsbericht zu den Räumen des Kaiserappartements in der Neuen Residenz Bamberg. Die Dokumentation zur etwa 3-monatigen Untersuchung vor Ort und 1-monatigen Archivrecherche endet prosaisch mit: Wir empfehlen daher die Rekonstruktion der Erstfassung, womit den Stuckdecken, die wohl den dominierenden Teil der Raumausstattung ausmachen, ihre ästhetische Qualität wiedergegeben wird.
Und wann endlich wird das Pack von der FPÖ dingfest gemacht, auch eine Frau Riess-Passer mit diesem treu-doofen und möchtegern koketten G'schau, der ohrfreien Bubikopffrisur, eine schmallippige einzig platitüdenabsondernde Sprechmaschine!
Die SAD hat mich in ihrem gemeinen Würgegriff, Hals- Nasen- und etc-entzündungen halte ich mit der chemischen Keule in Schach, nebenher aus reinem Aberglauben noch Tropfen aus Inhaltsstoffen des Roten Sonnenhutes, Echinacea purpurea, und ab&zu noch den guten alten Melissengeist der Klosterfrau, inwendig, allerdings auch nur in Tröpfchendosis (Schnaps ist Schnaps, respektive Alkohol Alkohol!). Wie ich den morgigen Tag in diesem kalten alten Schuppen in der fränkischen Kaiserstadt überstehen soll, weiß ich ums Verrecken nicht, um dies mal so altbayerisch auszudrücken.
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