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Salon 13

Hihi. Hier sind sie, die irrwitzig´n Kilic-Zwilling. Wie lieb! "Zwie"
spricht Lied mit mit Brigitt. Iiih. Die intrigiern, Chris nicht, Chris singt
mit div., div. spieln mit. HIT!


Musik, Diaprojektion, Text:
Katharina Klement
und Brigitta Falkner: Prinzip i

In Linz, Grinzing, Illmitz, Rimini spielt dies hier. Nie nix wie i. Lies dies Filmscript! Ist irr, wie in Klinik Kind Willi Milch will. Instinktiv blickt Fritz hin. "Primitivling!" zischt Ingrid. Fritz grinst.
Unterfüttern einander durch Brigitta Falkners Arbeit Text und Bild, so erhält die entstandene Boulette durch Katharina Klement noch eine zusätzliche, akustische Doublüre. "Willi ist Zwilling", Tuba und Trompete werden als kommunizierenden Röhren zwischen Musik und Sprache eingesetzt.
"Mirklich?, spricht Sissi mit Rhinitis."
Klar, Katharina Klement geht dem Prinzipiellen auf den Grund. Die
musikalische Gestaltung beginnt beim Sprechen, bei der (Er)Findung der
Sprache, beim gehörten Laut, Klang, Wort. Es werken: Tuba und Stimme,
Klavier und Stimme, Trompete und Stimme, Stimme, Diaprojektion und
Klangregie. Und “Sinn wird Irrsinn, nichtig wird wichtig, –"

Dia, Text:
Ilse Kilic:
DIE RÜCKKEHR DER HEIMLICHEN ZWEI

"Ich" Ilse präsentiert sich zwiefach, wie sie´s im ersten bei Ritter erschienenen Band "Als ich einmal zwei war. Geschichten vom Kindsein" schon mal mit großem Erfolg gewesen ist: In Ermangelung einer liebevollen Umgebung sich stracks eine Zwillingsschwester einzubilden ist psychotechnisch ziemlich fix, der, wie erwähnt, nicht so sehr liebevollen Umgebung allerdings einigermaßen Schnurz oder schon wieder nimmer Wurscht. Die spinnt, was? Es ist die Zeit der ersten Paarerfahrungen, die Ilse und Esli hier im Doppelpack erleben, schwankend zwischen zwei Welten, teilweise strukturell verflixt nah an "Und ewig grüßt das Murmeltier", eine Reise durch durch Zeiten und Räume, vermittelt durch Lesung und Diaprojektion.

Eine kleine Comixausstellung zeigt weitere Arbeiten von Ilse Kilic.

Text, Musik:
Christian Loidl
mit Otto Lechner und Christoph Herndler:
kleinstkompetenzen, erinnerungen aus einer geheimen kindheit

"wenn ich jetzt träum, dann träum ich mir die ohrwaschln weg" , sprachs und tats – In die rosa-makaber-grausame Welt der Kindheit verführt auch Christian Loidl mit seinen eben mit mehreren CDs bei Selene erscheinenden "kleinstkompetenzen". Nix is fix in diesem Universum der sich in Größväter verwandelnden Teufel und umgekehrt. Nichts weiß dies Kind hier von emotinal correctness und von Dingen, die nicht zu stinkendem Käse zerfallen, wenn ihm ein ins Ohr eingebautes Radio versprochen wird. Loidls phantastische Texte werfen äußerst liebevolle Blicke auf eine Zeit, in der Mensch noch verwundert ist, wenn offenbar wird, daß die eigene Realiät von niemandem geteilt wird.
Begleitet wird Christian Loidl in der Darbietung seiner "kleinstkompetenzen"
von dem Akkordeonisten Otto Lechner und dem oberösterreichischen Komponisten
Christoph Herndler.

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