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Seit er 1995 den Bachmann-Preis gewann, ist Franzobel mit seinen Theaterstücken, Romanen und Essays ein Fixstern am Himmel der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Seine Texte enthüllen einen opulenten, amüsanten Worterfindungsmeister und barocken Geschichtenerdenker, dessen Metaphern und poetische Bilder kühne Sprachformationen bilden: „Franzobels Welt ist verschroben aktuell, zeitgeschichtlich auf dem neuesten Stand und massenpsychologisch vielleicht sogar noch weiter. Fußballmetaphorisch ist der regelmäßig in Argentinien weilende Schriftsteller eindeutig der Goleador der üsterreichischen Gegenwartsliteratur. Franzobel kreiert einen Erzählstil, der vor skurriler Metaphorik und semantischen Finessen, vor Neologismen und Klangmalereien nur so sprüht und funkelt.“

Die Zeit

dramagraz : franzobel