Between Feathers Ensemble - Daten
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Between Feathers Ensemble

Mittwoch 2. Dezember 2020 Ι 20:00 Uhr

Elina Viluma-Hellinb : Stimme Ι Audrey G. Perreault : Flöten
Maria Mogas Gensana : Akkordeon Ι Hannes Schöggl : Perkussion

btf

Programm:

Globokar, Vinko (1934 - …) - Réponse à "letters" après "Second thoughts" (1996)
Nach "Letters" (1994) und "Second Thoughts" (1995) ist dieses Stück das dritte einer Reihe an Kompositionen für Frauenstimme, welches auf die beiden vorhergehenden Werke Bezug nimmt. Oder wie er es selbst beschreibt: "Eine Reflexion über eine Reflexion über ein Original, das aber auch eine Reflexion ist".

Azzigotti, Luciano -  gamic (2020, UA)
Es reflektieren auch die Protagonisten im Liederzyklus gamic des Argentiniers Luciano Azzigotti (Auftragskomposition BFE), und zwar über ihre veralteten esoterischen Programmiersprachen wie Malborge und 0(nop^). Musikalisch getragen wird die Komposition von Mikromotiven, welche zu immer neuen Symbiosen mutieren - eine Metapher für den „gamic“ genannten biologischen Reproduktionsprozess. Die Klänge der Instrumente werden über elektronische Präparierungen entfremdet und in kleinen Sketches zum Klingen gebracht.

Strieder, Jeanne Artemis - umschlungen (2020, UA)
Eine Symbiose ensteht auch in dem von Trost und Mitgefühl geprägten Werk Jeanne Artemis Strieder. umschlungen skizziert eine düstere Welt, in der doch kleine Schimmer der Hoffnung durchklingen. Das Ergebnis ihrer Arbeit sind individuelle Klangkörper, die Verbindung zu jenen suchen, die Dunkelheit erleben.

Kerschbaumer, Hannes - lein (2015)
In dieser Dunkelheit bewegt sich lein (2015) von Hannes Kerschbaumer. Die Musiker verstecken sich hinter der Sopran-Solistin, welche ihre Stimme ebenfalls hinter einem schauderhaften Flüsterton versteckt.

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Die vier Musiker*innen des Ensembles between feathers schlossen sich 2019 zu diesem ungewöhnlichen Quartett zusammen - Stimme (Sopran), Flöten, Akkordeon und Percussion. Ambitioniert erarbeiten sie einerseits internationales Repertoire zeitgenössischer Musik, andererseits arbeiten Sie mit aktuellen Komponist*innen zusammen, um deren Visionen zu verwirklichen: In Zusammenarbeit mit Künstler*innen, Tänzer*innen, Philosoph*innen und Lyriker*innen die Idee des traditionellen "Neue-Musik-Konzerts" neu zu denken. Dabei wird auch Immer versucht, einen Bezug zu den Herausforderungen einer modernen Gesellschaft herzustellen.

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