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GenComp Collective Berlin

13. November 2011, Beginn 20:00 Uhr

Studierende, Absolventinnen/Absolventen und Freunde der Klasse Generative Kunst / Computational Art (Alberto de Campo) an der UdK Berlin Arbeiten mit analogen, digitalen, und hybriden Systemen, die nontriviales Verhalten in der Zeit zeigen und von aussen beeinflusst werden können.

TeilnehmerInnen: Bernhard Bauch, Annie Goh, Sascha Hanse, Katharina Hauke, Dominik Hildebrand, Petja Ivanova, Sara Lopes, Karin Lustenberger, Mari Matsutoya, Tobias Purfürst; Alberto de Campo.

MORPHOLEXICAL PING PONG – ein improvisatorischer Dialog von akustischen Missverständnissen und semanto-phonetischen Morphologien für selbst gemachte Sensor-Instrumente, Stimme und Supercollider.
Annie Goh, Mari Matsutoya, 15´

TRIO BRACHIALE – Kann man mit Computern und electronics lebendig, expressiv, komplex improvisieren, dabei blitzschnell Richtungen ändern, und sich in einem gemeinsamen Fluss verständigen? Trio Brachiale meint: Ja! Zumindest gute Versuche dazu haben wir schon hinbekommen – das Risiko bleibt...
Dominik Hildebrand: computer, The Finger; Alberto de Campo: computer, electronics; Sascha Hanse, electronics, 15'

NETZWERKMUSIK Code-Schnipsel, die algorithmische Sound-patterns erzeugen, werden auf Laptops live geschrieben und ausgeführt; die Sounds können zwischen den Laptops springen; jede/r Spieler/in bekommt alle Codelets und kann sie weiter- und umschreiben ... und Laptops sind auch unverstärkt vollwertige Instrumente!
GenComp Collective, 15´

PATCHWORK-FAMILY Patchwork bedeutet neue Kombinationen, Erweiterung des Einzelnen. Im weiteren Sinne auch Gemeinschaftssinn, Rituale, Wiederholung, Strickmuster. Auch Kompositionen im Alltag sind Patchwork. Sie bringen eigene Rhythmen und durch Materialienvielfalt eigene Sounds hervor.
Sara Lopes, Katharina Hauke, Bernhard Bauch, Dominik Hildebrand, 10'

FOURSQUARED begibt sich mit einem Drumpadcontroller als Raumschiff in das Supercollider Universum, um mit individuellen Parametern eine experimentelle Klangwelt zu erforschen.
Tobias Purfürst, 10'

SPRUDELTHEKE Rauschende Flüssigkeitsaufnahme mit medialer Einverleibung für Ohr und Augen. In Echtzeit werden liquide Substanzen klanglich vermischt und brausende Strukturen nah gezoomt. So kommt es zu prickelnden, aufschäumenden, krachenden sowie schmelzenden Dialogen, bei denen auch feste Happen auftauchen oder das stille Wasser harmonisch schweigt.
Karin Lustenberger,10´

BERLINJOLINEN-ORCHESTER Das Benjolin ist eine Rob Hordijk gestaltete „bent by design” Klangsynthese-Schaltung mit chaotischem Verhalten in subtil steuerbaren Schattierungen; die Klasse Generative Kunst hat einen Pool von Benjolins gebaut und untersucht die Möglichkeiten, damit zu spielen. Mit Unterstützung weiterer idiosynkratischer Klangerzeuger: Cracklebox (designed by M. Waisvisz), Blippoo Box (designed by R. Hordijk)
GenComp Collective, 15´

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