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Gabriele Proy
Gabriele Proy (www.gabrieleproy.at) wurde 1965 in Wien, Österreich geboren. Sie ist diplomierte
Komponistin, Klangkünstlerin und Instrumentalpädagogin für Gitarre und lebt in Wien. Ihre
Kompositionen werden in Europa, Australien, Japan, Kanada, Lateinamerika und den USA
erfolgreich aufgeführt. Seit 2001 ist sie Präsidentin des Europäischen Forum Klanglandschaft FKL.
2007 wurde mit großem Erfolg ihre Chorkomposition „KOKORO“ mit dem Philharmonischen Chor
München uraufgeführt.

Christoph Herndler
geb. 1964, lebt in Gaspoltshofen. Er studierte Orgel, Komposition bei Roman
Haubenstock-Ramati und Elektroakustik in Wien und in den USA.
1997 gründete er das Ensemble EIS. 2003 Landeskulturpreis OÖ, 2007 Anton Bruckner
Stipendium, 2008 Publicity Preis der SKE. Zu seinen Arbeiten zählen grafische Notationsformen,
die sich auch durch außermusikalische Medien realisieren lassen, aber auch Notationsobjekte,
Klanginstallationen und Videoarbeiten.

„STREIFEND, DER BLICK“ (2003)
Version für Klarinette, Violine, Elektroakustik und Videobeam

Die einzelnen Komponenten von „STREIFEND, DER BLICK“ existieren als voneinander
unabhängige Arbeiten gleichermaßen, wie als komponiertes Ganzes. Der Modulcharakter
meiner Notationen ermöglicht ein sehr einfaches Kombinieren der einzelnen Teile. So treffen
in „STREIFEND, DER BLICK“ zum einen das gleichnamige Video und zum anderen die
Notationen „SUPERMIXEN“ (2001) und „IM SCHNITT, DER PUNKT“ (2003) aufeinander.
Allen dreien gemeinsam ist die ihnen zugrunde liegende Form einer Kontinuität: eine Hand
die tastend über Wände und Böden in einem fort durch ein Haus streift, eine Notation, die
weder Anfang noch Ende besitzt und ein computergenerierter Klang, der sich in ständigem
Fluss verändert.

Theresa Dinkhauser
Geboren in Innsbruck.
Seit 1993 Klarinettenunterricht bei Stefan Neubauer. Studium am Konservatorium der Stadt
Wien bei Reinhard Wieser und an der KUG bei Gerald Pachinger. Konzerte und Tourneen
mit Orchestern und Ensembles im In- und Ausland (u.a. Wiener Concert Verein, Wiener
Kammerphilharmonie, Wiener Symphoniker, RSO Wien, Wiener Jeunesse Orchester, ...)
Mitglied der Vienna Classical Players, des freihaus-viertel_trios und des Ensemble EIS.

Eva Herndler
wurde 1981 in OÖ. geboren.
Ihren ersten Geigenunterricht erhielt sie von Peter Gillmayr. Besuch des Linzer
Musikgymnasiums und Unterricht am Brucknerkonservatorium Linz bei Albert Fischer.
Seit 2001 studiert sie Konzertfach Violine an der Musikuniversität Wien bei Prof. Michael
Schnitzler (1. Diplom 2005) und seit 2006 bei Prof. Ernst Kovacic.
Konzerte mit RSO Wien, den Wiener Symphonikern, dem Wiener Johann Strauß Orchester,
dem Wiener Mozart Orchester, den Vienna Classical Players, dem Ensemble EIS u.a.

kai fagaschinski
klarinette Ι composer-performer Ι nachtwächter
*6.10.1974 in dannenberg/elbe (d)
der klarinettist und composer-performer fokussiert eine subtile musikalität der geräusch-
phänomene. seine musik ist abstrakt mit hinterhältiger expressivität und vormelodischer
qualität. seine arbeitsweise bedient sich wahlweise kompositorischer und improvisatorischer
ansätze. er schätzt die kontinuierliche arbeit in festen musikalischen projekten. aktuelle
projekte sind los glissandinos mit klaus filip, the international nothing - klarinettenduo mit
michael thieke, the magic i.d. - song-projekt mit margareth kammerer, christof kurzmann
& michael thieke, here comes the sun mit barbara romen & gunter schneider, sowie duos
mit burkhard stangl, chris abrahams, christof kurzmann und bernhard gal.
er spielte mit seinen projekten in (fast) ganz europa, nord-amerika und asien.
plattenproduktionen hat er auch ein paar gemacht.
kai lebt in bescheidenen verhältnissen in berlin-kreuzberg und ist regelmäßiger
gast in wien-fünfhaus.

http://kylie.klingt.org

SPLITTER*SCHERBEN
oder Tanz als Spiel und Spiegel der Energien

Die Musik/Tanz/Performance-InstallationSplitter*Scherbenbesteht aus einer Menge Teller
und mehreren hundert Kilo Teller-Scherben, die in einer Soloperformance von Tänzer/Choreograph
Bert Gstettner zum Klingen, Springen und Tanzen gebracht werden.Die Klangkomposititon von
Manon Liu Winter geht von den Geräuschen der Zerscherbung aus und wird zusammen mit der
Tanzperformance aufgeführt. Zu den generierten Klängen interagiert die Musikerin live am
Konzertflügel. Die Performance bedient sich der Gewalt als kritisches Instrumentarium, thematisiert
die Zonen der Verstörung und nicht weniger die infantile Lust an der Zerstörung.

TEAM
Performance/Choreographie/Installation: Bert Gstettner
Live-Musik/Komposition: Manon Liu Winter
Kostüm: Devi Saha
Produktion: Tanz*Hotel/Art*Act

Mit freundlicher Unterstützung des SKE-Fonds.

Bert Gstettner
Choreograf, Tanzperformer.
Geboren in Wien, aufgewachsen im Burgenland.
Tanz- und Choreographiestudien in Wien, Paris und in New York. Nach Engagements als
Tänzer und nach tanzpolitischen Initiativen wie den Symposien Tanz*Raum, gründet er 1992
TANZ*HOTEL Company, Label und Raum für Gegenwartstanz mit interdisziplinärer Ausrichtung.
Zahlreiche Choreografien, Eigenproduktionen und Festivalteilnahmen in Europa, Indien, Ägypten,
Südamerika und Russland. Auftragswerke für Tanz- und Theaterproduktionen sowie für Projekte
im öffentlichen Raum; deren Partner, Auftraggeber oder Spielstätten sind: Wiener Festwochen,
steirischer herbst, Museumsquartier Wien, Wiener Staatsopernballett, Wiener Volksoper,
WienMozart2006, Schauspielhaus Graz. Soloperformanceprojekte im Crossover mit Protagonisten
der zeitgenössischen Musik. Unterrichtstätigkeit.

Weitere Informationen unter www.tanzhotel.at

Devi Saha
Kostümbildnerin, Designerin.
Geboren in Leoben, Studium der Kunstgeschichte, dann Modeschule der Stadt Wien im Schloss
Hetzendorf, Fachrichtung Modell-Modisterei.
Seit 1997 Anfertigung von Hüten, Rüstungen und Schmuck für Produktionen der Vereinigten Bühnen
Wien, Bundestheater Wien, Stadttheater Klagenfurt und Salzburger Festspiele. Beteiligung an
Modelabels (devi, source-code) mit Modeschauen in Wien, Salzburg, Berlin und London. Kostüme
kreierte sie unter anderem für „Eva” (Franz Lehàr), Lehar Festival Bad Ischl (Regie: Leonard Prinsloo);
„Requiem für Piccoletto”, Neue Oper Wien, „Krach in Chiozza”, Max Reinhardt Seminar, „Ödipus”,
Schauspielhaus Basel, „Die Minderleister” Regie: Alexander Kubelka.

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