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Chico Mello

merce

in Curitiba, Brasilien geboren. Medizin- und Musikstudien in Curitiba. Kompositionsstudium in São Paulo bei H.J. Koellreuter und in Berlin bei Dieter Schnebel und Witold Szalonek.
Wichtige Begegnungen mit lateinamerikanischen und europäischen Komponisten in den „Cursos latinoamericanos de música contemporanea“.
Arbeit als Komponist und Performer im Bereich der experimentellen, improvisierten Musik, sowie Musiktheater.

Aufführungen, u.a., bei den Donaueschinger Musiktagen, Inventionen Ι Berlin, Pro Musica Nova Ι Bremen, Klang-Aktionen Ι Neue Musik München, Festival International de Musique Eletroacustique de Bourges Ι Frankreich, Festival Música Nova Ι São Paulo, Bienal de Música Contemporânea Ι Rio de Janeiro, Musica Viva Ι München, Märzmusik Ι Berlin.

Stipendiat der H. Strobel Stiftung des SWF, Baden Baden, sowie mehrmals Stipendiat des Senators für kulturelle Angelegenheiten.
Studienaufenthalt in der Citè Internationale des Arts, Paris.

Konzertreisen:
Spanien, Italien, Schweiz, Polen, Tschechei, Österreich, Russland, China, Uruguay, Argentinien, USA.

Leiter des Ensembles „ContempoSonoro“, Curitiba (1997-2000). Mit-Kurator des „Escuta“ Festival, Rio de Janeiro (1998/2000), der Abteilung Neue Musik der „Oficina de Música de Curitiba“ (2002/2003) und der MärzMusik - Festival für aktuelle Musik 2005, Berlin.

Werkauswahl

  • Upitu (1987) - für Flöte solo
  • Pião (1988) - für einen Schlagzeuger. UA: Donaueschinger Musiktage, 1989
  • Ladainha (1989) - für Streichquartett. Kompositionsstipendium des Senats für kulturelle Angelegenheiten, Berlin
  • Anatomia da Fala (1989) - für Kammerensemble. Kompositionsstipendium der Heinrich-Strobel Stiftung, Baden-Baden.
  • Todo Santo (1989) - für Klarinette, Gesten und Tonband
  • Sanfonare (1991) - für Akkordion und Streichtrio, Auftragswerk des IKB (Initiativkreis Klassisches Akkordeon Berlin e.V)
  • Tem um copo de veneno (1991) - für Klavier, Gesten und live-eletronic, Auftragswerk der Inventionen 1992, Berlin.
  • Wunschmaschinen (1991/92) mit Martin Supper und Michael Hirsch, für 4 Posaunen, 3 Figuren und Eletronik. Auftragswerk der Klangwerkstatt der Musikschule Kreuzberg.
  • Nik Nih (1993) - für Posaune und Schlagzeug, Auftragswerk des Duos Metal Brass durch das Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württenberg.
  • Amarelinha (1993/94) - für grosses Orchester; Kompositionsstipendium des Senats für kulturelle Angelegenheiten, Berlin
  • Bumbos (1994) - für 3 Gr. Trommel und 3 Radios. Auftragswerk des Trio Franco-Brasileiro. Uraufführung in den 24 ème Festival International de Musique Eletroacustique de Bourges, Frankreich.
  • Do Lado de Lá (1994) - für grosses Orchester. Auftragswerk des WDR, Köln.
  • Debaixo da Bossa (1995) - für Streichtrio. UA bei der Bienal de Música 1995, Rio de Janeiro.
  • Da Minha Janela (1996) - für Viola, Celesta und Percussion. UA beim 9. Illinger Burgfest für Neue Musik, 1996.
  • Poststück und Briefmusik (1996) - zusammen mit Berthold Tuercke - für Kammerensemble. Auftragswerk des Goethe Instituts, São Paulo, Brasilien. UA im August-96 bei dem Festival de Música Nova, São Paulo und Santos, mit dem United- Berlin Ensemble.
  • Todo Canto (1996) - für indischen (Dhrupad) Gesang, Tabla, Tambura, Sopran (Opernarien) und Klavier. Auftragswerk des Senats für kulturelle Angelegenheiten, Berlin. Urauführung: Oktober 1996, im Schauspielhaus, Berlin.
  • Cocar (1997) - für 4 Solisten und grosses Orchester. Auftragswerk der musica viva Bayerischer Rundfunk. UA, November 1998, Herkules Saal, München
  • Das Árvores (1999) - für 6 Instrumentalisten und Gesten : 2 Klarinneten, Tuba, Kontrabass, Klavier, Perkussion; Auftragswerk des Festivals Neue Musik Rümlingen, Schweiz, August 1999.
  • Entre Cadeiras (1999) - für einem Gitarristen, seine Stimme und seine Schritte. Auftragswerk des Gitarristen Mário da Silva Jr. durch die Kulturförderung der Stadt Curitiba, Brasilien.
  • Da Novela - (1999/2000) - für 3 Performers und CD. Auftragswerk des Senats für Forschung und Kultur, Berlin, für die Gruppe Intermission 3. Vorpremiere am deutschen Pavillon der Expo-2000, am 14 Juni 2000.
  • ...la fausse musique (2000) - szenische Musik für 8 Instrumentalisten. Auftragswerk des Ensembles Música Temporale, Dresden. UA am Schlosstheater, Rheinsberg, am 14 Juni 2000.
  • Hui Liu, où la vraie musique (2002/03) - für 4 chinesische und 4 euroamerikanische Musiker. Instrumente: Suona, Sheng, Yang Qin, Zheng, Stimme; Bassklarinette, Bandoneon, Kontrabass, Drumset. Auftrag der Reihe Musica Viva, Bayrischer Rundfunk.
  • Petá, Cocá, Babymusik für Klavier (2002/03) - für Klavier Solo. Uraufgeführt von Guy Vandrome im Kunstraum, Düsseldorf.
  • Speakers, drums and tears (2003), Kompositionsauftrag der Reihe Globusklänge, Kulturprogramm im Fussball Globus Fifa WM 2006, Berlin, zusammen mit dem Kammerensemble Neue Musik, Berlin
  • Destino das Oito/Fate at Eight/Schicksal um Acht (2004/5), Musiktheater frei nach dem Theaterstück „Hear's Desire“ von Caryl Churchill. Kompositionsauftrag des Hauptstadtkulturfonds und MärzMusik-Festival für aktuelle Musik, Berlin. UA im März 2005.

Aufnahmen

  • „Chico Mello - Helinho Brandão“; mit Baiando, Água, Dança, Matraca - unabhängige Produktion.
  • „Idylen“ mit Do Lado do Dedo - Version für 2 Gitarren auf der CD - prod. Hochschule der Künste, Berlin 1989.
  • „7 Artistas do Brasil“ mit Bearbeitungen von Eu te amo (Chico Buarque/Tom Jobim) und Gírias do Norte; GGM - Berlin, 1993
  • „Música Brasileira De(s)composta“, mit Silvia Ocougne; EWR Records, 1996
  • „do lado da vo“, mit brazilian „silent“ songs - ThanxGod Records, 2000
  • „violão de dois“, mit Silvia Ocougne, live Aufnahme - oaksmus, 2001


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